Mineralfarben
Der Grundstoff der naturbelassenen Mineralfarbe - Kaliwasserglas - wurde im 14. Jahrhundert nach einem Verfahren der Alchemie gefunden, und ab dem 18. Jahrhundert mit Pigmenten für die Farbherstellung gemischt.
Naturbelassene Mineralfarben nennt man daher auch Wasserglasfarben.
Sie sind stark witterungsbeständig, als Fassadenanstriche daher sehr gut geeignet. Die Wasserdampfdurchlässigkeit ist enorm. Solche Anstriche können nach 20 Jahren noch gut aussehen.
Achtung:
Die Farbenindustrie stellt Silikat-Farben her, die als Mineralfarben deklariert werden.
Sie haben zum Teil nichts zu tun mit Wasserglasfarben, denn sie enthalten petrochemische Zusatzstoffe wie z.B. Kunststoffdispersions-Binder.
